überarbeitet und ergänzt: 12. Januar 2004

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Chi und Gesundheit - Eine Einführung

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Traditionelle chinesische Medizin – ist aufs Engste mit den Produkten und der Produktphilosophie der Fa. Neways verbunden. Vor weit mehr als 10 Jahren konnte Neways die Rechte an über 1000 Rezepturen der TCM exklusiv erwerben. 

Hier wird in aller kürze erklärt, was an TCM für Mitteleuropäer interessant ist, und warum die Produkte von Neways für Ihre Gesundheit von Vorteil sein können. Das sich Ihnen mit Neways außerdem die Möglichkeit bietet,  allmählich eine zweite Einkommensquelle aufzubauen, können Sie, wenn es Sie interessiert, auf den verlinkten Seiten der Fa. Neways erfahren.

Traditionelle chinesische Medizin ist kein Humbug. Hierzulande am längsten bekannt ist wahrscheinlich die Akupuntur, besonders effektiv in den Bereichen Schmerz und Allergien.

Die TCM fußt auf Jahrtausende alten Erkenntnissen, in deren Mittelpunkt immer der Mensch steht – und zwar der Mensch als Gesamtheit. Um gesund zu sein, sollte er im Einklang mit der Umwelt und sich selbst sein. Dazu gehören die Luft, die Nahrung und die Lebensumstände. Sie geben dem Menschen die Energie, die er zum Leben braucht. Und damit liegen TCM und Schulmedizin sehr nah beieinander.

Doch schauen wir uns nach dieser Gemeinsamkeit auch einige Gegensätze an, um zu verstehen, weshalb die TCM eine so grundsätzlich andere Auffassung darstellt und deshalb für Mitteleuropäer schwer zu verstehen ist.

 
         
 

Newton'sche Schulmedizin und TCM

Gesundheit und Krankheit

 
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Der Stammsitz der Firma Neways und auch wir hier in Deutschland (Europa) befinden uns hinsichtlich des Umgangs mit Gesundheit und Krankheit im kulturellen Bereich dessen, was wir landläufig als Schulmedizin bezeichnen. Sie geht auf einen unserer ganz Großen, auf Isaac Newton (Astronom, Mathematiker) im 17. Jahrhundert zurück. Er legte den Grundstein unserer naturwissenschaftlich begründeten Medizin, die den Menschen und seine körperlichen Funktionen als etwas Gegenständliches betrachtet. Veränderungen sind mit physikalisch-chemischen und biologischen Veränderungen zu erklären – Stück für Stück, eines die direkte Folge des anderen – Eine Ursache, eine Folge. In einigen Bereichen hat sie sich anderen Betrachtungsweisen teilweise als überlegen gezeigt und ist geeignet für schwere, fortgeschrittene, lebensbedrohliche Erkrankungen, also vor allem da, wo es bereits eindeutige körperlich faßbare Veränderungen gegeben hat.

Die TCM unterscheidet sich von dieser Newton‘schen Schulmedizin, wie ich sie nennen will, in der grundsätzlichen Betrachtung des Menschen. Wie schon gesagt, ist für die TCM die Gesamtschau das entscheidende Element – der ganze Mensch und seine Welt, sein Umfeld, seine Lebensumstände. Nicht der Herzinfarkt und der hohe Cholesterinspiegel und das Rauchen, sondern die Unausgeglichenheit und Mißachtung naturgegebener Lebensregeln – also Stress, Sucht, Unruhe und ungesundes, modernes Essen. Vielleicht gar schlechte Luft und Mangel an Bewegung. Asiatische Völker praktizieren entspannende Übungen, manchmal auch Musik in der Schule und am Arbeitsplatz.

Der Gegensatz zwischen TCM und Schulmedizin spiegelt sich auch in der Einstellung und im Verständnis von Gesundheit und Krankheit. Während wir die Gesundheit als gegeben ansehen und die Krankheit als gezielt durch die Schulmedizin zu behandelnde Störung, ist für die TCM die Erhaltung der Gesundheit, noch ehe man krank wird, die zentrale Aufgabe, obgleich sie sich auch und natürlich mit der Behandlung manifester Erkrankungen befasst. Der Medizinbegriff hat in den beiden Kulturkreisen also eine grundsätzlich verschiedene Bedeutung. Hie gilt es, die konkrete Krankheit zu behandeln, da die Gesundheit zu erhalten.

Sie alle werden schon gehört haben, dass früher chinesische Ärzte nach der Gesundheit ihrer Patienten bezahlt wurden – bei uns wurde man schon immer für die Behandlung von Krankheit bezahlt.

 

 
         
 

Chi (Qi) = Energie

Yin
(vollendend, ruhend, fest) 
und 
Yang
(aktiv, entfaltend, verwandelnd)

 
   
 

Was ist es, was jedes natürliche System zusammenhält?

Zunächst ein Beispiel: Es bedarf der Energie, um aus einem Haufen Steine ein Haus zu bauen und, ganz banal, es bedarf der Energie, um es sauber zu halten. Jeder weiß auch, wie schnell ein unbewohntes Haus verfällt.

Lassen Sie mich aber zur Beantwortung dieser Frage auf ein äußerst westliches Prinzip zu sprechen kommen, den sogenannten 2. Hauptsatz der Thermodynamik, der sinngemäß folgendes besagt: Ohne Zuführung von Energie streben alle natürlichen Systeme dem Zustand der größten Unordnung entgegen – umgekehrt, ohne Energie keine Ordnung.

Während wir Derartiges erst in den letzten 2-300 Jahren erkannten, wußten die Chinesen das schon seit tausenden von Jahren. In China versteht man den Menschen als ein energetisches Gefüge. Das "energetische Potential", welches die Chinesen Qi nennen, durchdringt den Körper wie Flüsse und Seen eine Landschaft durchströmen. Nach der Erfahrung der alten Ärzte fließt dieses Qi auf definierten Bahnen. Diese Bahnen leiten das Qi durch den Körper. Entscheidend für die körperliche aber auch die geistige Gesundheit ist der Fluß der Energie auf definierten Bahnen, den Meridianen, die Sie vielleicht von der Akupunktur oder der Akupressur kennen. So durchdringt das energetische Potential, das die Chinesen Qi nennen, den gesamten Körper.

Diese Energie, die positiv oder negativ sein kann, aber auch der Mensch, das Leben, die Natur,  die Erde, das Universum, alles besteht aus Gegensätzen – alles das hat verschiedene Polarität. Plus und Minus (Strom, Energie), Krankheit und Gesundheit, Leben und Tod, Himmel und Erde, Erde und Unendlichkeit. Eine endlose Reihe, die unser Leben prägt. Diese Polarität findet sich in der TCM wieder in den Begriffen Yin und Yang. Der ideale Zustand der Natur ist es, wenn sich Yin und Yang, die Gegensätze, im Gleichgewicht befinden.

         
         
         
 

Aber – verlassen wir den Pfad der grundlegenden Betrachtungen und nähern wir uns den mehr praktischen Aspekten.

Im Hinblick auf die Ernährung ergaben sich für die Chinesen aus diesen philosophischen Betrachtungen sehr pragmatische Einsichten, die, wie es mit solchen Dingen ist, sich in Sprichwörtern niederschlugen.

 

Ein guter Arzt muß kochen können.

Der Mund ist das Tor zur Gesundheit.
Jeden Tag aufs Neue!
Wer immer der Vater der Krankheit,
die Mutter war bestimmt
eine schlechte Ernährung !
 
         
 

Wir haben schon gehört, dass Luft, Lebensumfeld und Ernährung die Aspekte sind, die die Gesundheit beeinflussen. In Deutschland haben wir diverse medizinische Gesellschaften und eine Gesellschaft für Ernährung, die DGE, die die Ernährungsrichtlinien herausgibt – als wäre Ernährungsforschung einfacher als medizinische. Kennen Sie einen niedergelassenen Ernährungsberater?

Im Gegensatz zu Fragen der Medizin, sind solche der Ernährung Fragen, die offenbar Allgemeingut sind. Dies scheint auch nahe liegend zu sein, ist doch die Ernährung eine Frage des täglichen Lebens, während man glücklich ist, mit medizinischen Problemen möglichst nicht konfrontiert zu werden. Aber schon diese einfache Betrachtung macht den Kern der Sache deutlich, denn was wir täglich zu uns nehmen – was wir also jeden Tag, jede Woche, jeden Monat und jedes Jahr unseres Lebens bei der Ernährung richtig oder falsch machen – hat mit sehr großer Wahrscheinlichkeit, wenn nicht mit Sicherheit, Einfluß auf unsere Gesundheit. Exzesse hingegen sind eher unbedeutend.

Es gibt sicher gewisse Eckpfeiler bei der richtigen Ernährung, die jeder kennt. Täglich Fleisch, womöglich in größeren Mengen sind in höchstem Grade ungesund. Das andere Extrem ist ebenso schlecht, ich meine die veganische Lebensweise, also der Verzicht auf jegliches Produkt vom Tier. Der Mensch ist ein „Allesfresser“, d.h. sein Stoffwechsel verträgt nicht nur Mischkost, sondern ist auch darauf angewiesen. Die ganze Diskussion kann sich also nur um das Maß drehen, wieviel und welches Fleisch, wieviel Obst , Salat und Gemüse.

Starben die Menschen früher häufig an Infektionserkrankungen (auch auf dem Boden von Unterernährung) sind heute Erkrankungen auf dem Boden von Überernährung und/oder Fehlernährung (z.B. Herz-Kreislauf-,  Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und Allergien, u.a.) die Geißeln der Industriegesellschaft.

Sie zu behandeln, verlangen wir von der Medizin. Sie soll, am besten schnell, korrigieren, was jeder Einzelne Jahrzehnte lang versäumt hat richtig zu machen.

Wir sollten also vorbeugen, nicht behandeln müssen.

Wir sollten eigenverantwortlich handeln, oder ist es erstrebenswert, sich sein Essen vorschreiben zu lassen wie Medizin?

 

Sehen wir uns doch mal ganz prinzipiell an, was wir heute essen und wie das früher aussah, wenn man genug hatte (Abbildung 1).

 
         
 

Abb. 1: Ernährung gestern und heute

 
   
         
 

Was sehen wir vor allem? Fett, Fett, Fett, Fett - 
und Fett ist Fett und macht – mit Verlaub – fett.

Und Fett macht krank:

Verändert die Magenfunktion: Magen-, Speiseröhrenentzündungen

Überlastet die Leber -> Fettleber, Leberzirrhose, Hepatitis, Gallensteine, etc.

Überlastet die Bauchspeicheldrüse -> Pancreatitis, Diabetes, etc.

Verändert die Darmflora/das Darmmilieu -> z.B. Darmkrebs, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel, Nierenfunktion.

 

 
         
         
         
         
         
         
         
         
 
         
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